Geschichte der Akupunktur
Die Akupunktur basiert auf jahrtausendealten Erfahrungen. In prähistorischen chinesischen Gräbern fanden Archäologen verschieden lange „Steinnadeln“, die als Beleg für diese These gelten können. Damals ging man davon aus, dass ein Energiefluss durch den menschlichen Körper in bestimmten Bahnen (den sog. „Meridianen“) stattfindet. Auf diesen Meridianen liegen bestimmte Körperpunkte, die Organen bzw. Funktionen zugeordnet sind. Im Verlauf entwickelte sich daraus ein Lehrsystem auf natuphilosophischer Grundlage.
Wissenschaftliche Arbeiten zeigen einen therapeutischen Nutzen der Akupunktur bei Schmerzzuständen sowie positive Wirkungen zur Entspannung, Entzündungshemmung, Stimmungsaufhellung sowie Immunstärkung.
Für sensible Menschen oder Kinder können die bestimmten Akupunkturpunkte auch durch Elektroimpulse (Elektroakupunktur), Wärmereize über den Akupunkturpunkten (Moxibution), Schröpfgläser oder Druckmassage (Akupressur) stimuliert werden.